Auf dem See

»Und frische Nahrung …«

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Auf dem See
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»Und frische Nahrung …«
Quelle der vorläufigen Titeldaten
WA I 1, 78
Kennung in der Forschungsdatenbank so:fie
90316

Fassungen aus dem Bereich »Texte«

Auf dem See

Und frische Nahrung, neues Blut

Saug’ ich aus freyer Welt;

Wie ist Natur so hold und gut,

Die mich am Busen hält!

Die Welle wieget unsern Kahn

Im Rudertakt hinauf,

Und Berge, wolkig himmelan,

Begegnen unserm Lauf.

Aug’, mein Aug’, was sinkst du nieder?

Goldne Träume kommt ihr wieder?

Weg, du Traum! so Gold du bist;

Hier auch Lieb’ und Leben ist.

Auf der Welle blinken

Tausend schwebende Sterne,

Weiche Nebel trinken

Rings die thürmende Ferne;

Morgenwind umflügelt

Die beschattete Bucht,

Und im See bespiegelt

Sich die reifende Frucht.

Historisch überlieferte Fassungen

Aug mein Aug was sinckst du nieder
Goldne Träume kommt ihr wieder
Weg du Traum so Gold du bist
Hier auch Lieb und Leben ist.
Auf der Welle blincken
Tausend schwebenden Sterne
Liebe Nebel trincken
Rings die türmende Ferne
Morgenwind umflügelt
Die beschattete Bucht
Und im See bespiegelt
Sich die reifende Frucht
Und frische Nahrung, neues Blut
Saug' ich aus freyer freier Welt;
Wie ist Natur so hold und gut,
Die mich am Busen hält!
Die Welle wieget unsern Kahn
Im Rudertackt Rudertakt hinauf,
Und Berge, wolkig himmelan,
Begegnen unserm Lauf.
Aug', mein Aug', was siehst du nieder?
Goldne Träume, kommt ihr wieder?
Weg, du Traum! So Gold du bist;
Hier auch Lieb' und Leben ist.
Auf der Welle blinken
Laufend schwebende Sterne;
Weiche Nebel trinken
Rings die thürmende Ferne ; ,
Morgendwind umflügelt
Die beschattete Bucht ,
Und im See bespiegelt
Sich die reifende Frucht.
Und frische Nahrung, neus Blut
Saug' ich aus freyer Welt;
Wie ist Natur so hold und gut,
Die mich am Busen hält!
Die Welle wieget unsern Kahn
Im Rudertakt hinauf,
Und Berge, wolkig himmelan,
Begegnen unserm Lauf.
Aug' mein Aug', was sinkst du nieder?
Goldne Träume kommt ihr wieder?
Weg, du Traum! so Gold du bist;
Hier auch Lieb und Leben ist.
Auf der Welle blinken
Tausend schwebende Sterne;
Weiche Nebel trinken
Rings die thürmende Ferne,
Morgenwind umflügelt
Die beschattete Bucht
Und im See bespiegelt
Sich die reifende Frucht.
Und frische Nahrung, neues Blut
Saug' ich aus freyer Welt;
Wie ist Natur so hold und gut,
Die mich am Busen hält!
Die Welle wieget unsern Kahn
Im Rudertackt hinauf,
Und Berge, wolkig himmelan,
Begegnen unserm Lauf.
Aug', mein Aug', was sinkst du nieder?
Goldne Träume kommt ihr wieder?
Weg, du Traum! So Gold du bist;
Hier auch Lieb' und Leben ist.
Auf der Welle blinken
Tausend schwebende Sterne,
Weiche Nebel trinken
Rings die thürmende Ferne;
Morgenwind umflügelt
Die beschattete Bucht,
Und im See bespiegelt
Sich die reifende Frucht.
Und frische Nahrung, neues Blut
Saug’ ich aus freyer Welt;
Wie ist Natur so hold und gut,
Die mich am Busen hält!
Die Welle wieget unsern Kahn
Im Rudertakt hinauf,
Und Berge, wolkig himmelan,
Begegnen unserm Lauf.
Aug’, mein Aug’, was sinkst du nieder?
Goldne Träume kommt ihr wieder?
Weg, du Traum! so Gold du bist;
Hier auch Lieb’ und Leben ist.
Auf der Welle blinken
Tausend schwebende Sterne,
Weiche Nebel trinken
Rings die thürmende Ferne;
Morgenwind umflügelt
Die beschattete Bucht,
Und im See bespiegelt
Sich die reifende Frucht.
Und frische Nahrung, neues Blut
Saug' ich aus freyer Welt;
Wie ist Natur so hold und gut,
Die mich am Busen hält!
Die Welle wieget unsern Kahn
Im Rudertact hinauf,
Und Berge, wolkig himmelan,
Begegnen unserm Lauf.
Aug, mein Aug, was sinkst du nieder?
Goldne Träume, kommt ihr wieder?
Weg, du Traum! so Gold du bist;
Hier auch Lieb und Leben ist.
Auf der Welle blinken
Tausend schwebende Sterne,
Weiche Nebel trinken
Rings die thürmende Ferne;
Morgenwind umflügelt
Die beschattete Bucht,
Und im See bespiegelt
Sich die reifende Frucht.
Und frische Nahrung, neues Blut
Saug' ich aus freier Welt;
Wie ist Natur so hold und gut,
Die mich am Busen hält!
Die Welle wieget unsern Kahn
Im Rudertakt hinauf,
Und Berge, wolkig himmelan,
Begegnen unserm Lauf.
Aug', mein Aug', was sinkst du nieder?
Goldne Träume, kommt ihr wieder?
Weg, du Traum! So Gold du bist;
Hier auch Lieb' und Leben ist.
Auf der Welle blinken
Tausend schwebende Sterne;
Weiche Nebel trinken
Rings die thürmende Ferne,
Morgenwind umflügelt
Die beschattete Bucht
Und im See bespiegelt
Sich die reifende Frucht.
Und frische Nahrung, neues Blut
Saug' ich aus freyer Welt;
Wie ist Natur so hold und gut,
Die mich am Busen hält!
Die Welle wieget unsern Kahn
Im Rudertackt hinauf,
Und Berge, wolkig himmelan,
Begegnen unserm Lauf.
Aug', mein Aug', was sinkst du nieder?
Goldne Träume, kommt ihr wieder?
Weg, du Traum! So Gold du bist;
Hier auch Lieb' und Leben ist.
Auf der Welle blinken
Tausend schwebende Sterne;
Weiche Nebel trinken
Rings die thürmende Ferne;
Morgenwind umflügelt
Die beschattete Bucht,
Und im See bespiegelt
Sich die reifende Frucht.
Und frische Nahrung, neues Blut
Saug' ich aus freyer Welt;
Wie ist Natur so hold und gut,
Die mich am Busen hält!
Die Welle wieget unsern Kahn
Im Rudertackt hinauf,
Und Berge, wolkig himmelan,
Begegnen unserm Lauf.
Aug', mein Aug', was siehst du nieder?
Goldne Träume kommt ihr wieder?
Weg, du Traum! So Gold du bist;
Hier auch Lieb' und Leben ist.
Auf der Welle blinken
Tausend schwebende Sterne,
Weiche Nebel trinken
Rings die thürmende Ferne;
Morgenwind umflügelt
Die beschattete Bucht,
Und im See bespiegelt
Sich die reifende Frucht.
Und frische Nahrung, neues Blut
Saug' ich aus freier Welt;
Wie ist Natur so hold und gut,
Die mich am Busen hält!
Die Welle wieget unsern Kahn
Im Rudertakt hinauf,
Und Berge, wolkig himmelan,
Begegnen unserm Lauf.
Aug', mein Aug', was sinkst du nieder?
Goldne träume, kommt ihr wieder?
Weg, du Traum! so Gold du bist;
Hier auch Lieb' und Leben ist.
Auf der Welle blinken
Tausend schwebende Sterne;
Weiche Nebel trinken
Rings die thürmende Ferne,
Morgenwind umflügelt
Die beschattete Bucht
Und im See bespiegelt
Sich die reifende Frucht.
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Und frische Nahrung, neues Blut
Saug ich aus freyer Welt;
Wie ist Natur so hold und gut
Die mich am Busen hält!
Die Welle wieget unsern Kahn
Im Rudertackt hinauf,
Und Berge, wolckig Himmelan,
Entgegnen Begegnen unserm Lauf.
Aug, mein Aug was sinckst du nieder?
Goldne Träume kommt ihr wieder?
Weg du Traum so Gold du bist,
Hier auch Lieb und Leben ist.
Auf der Welle blincken
Tausend schwebende Sterne,
Weiche Nebel trincken
Rings die türmende thürmende Ferne;
Morgenwind umflügelt
Die beschattete Bucht
Und im See bespiegelt
Sich die reifende Frucht.
Und frische Krafft und frisches Blut
Trinck ich aus neuer Welt,
D W ie ist Natur so hold und gut
Die mich am Busen hält.
Die Welle wieget unsern Kahn,
Im Rudertackt hinauf
Und Berge, Wolcken angethan
Entgegnen unserm Lauf.
Liebes Aug was sinckst du nieder?
Goldne Träume kommt ihr wieder?
Weg du Traum so Gold du bist!
Hier auch Lieb und Leben ist
Auf der Welle blincken
Tausend schwebende Sterne
Holde Nebel trincken
Rings die türmende Ferne
Morgenwind umflügelt
Die beschattete Bucht
Und im See bespiegelt
Sich die reifende Frucht.

Auf dem Zürcher See 1775.

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Und frische Nahrung, neues Blut
saug' ich aus eurer Welt.
Wie ist Natur so hold und gut
die mich am Busen hält.
die Welle wieget unsern Kahn
im Rudertakt hinauf,
und Berge Wolken-angethan
entgegnen unserm Lauf.
Aug', mein Aug' was sinkst du nieder
Goldne Träume kommt ihr wieder!
Weg du Traum so gold du bist
Hier auch lieb' und leben ist.
Auf der Welle blinken
1000. schwebende Sterne,
liebe Nebel trinken
rings die thürmende Ferne
Morgenwind umflügelt
die beschattete Bucht
und im See bespiegelt
sich die reifende Frucht.

Handschriften und Drucke

Sigle Titel Überlieferungsform
🚧 H.19 Tagebuch Schweizerreise 1 … 🚧
🚧 H.5a Gedichtsammlung von 1815, … revidiertes Druckexemplar
🚧 H.k Aus meinem Leben. Dichtun … Reinschrift
🚧 A 1 🚧 Druck
🚧 S 8 Goethe’s Schriften. Achte … Druck
🚧 B.a 1 🚧 Druck
🚧 C.1 1 🚧 Druck
🚧 B 1 Goethe’s Werke. Erster Ba … Druck
🚧 A.β 1 🚧 Druck
🚧 C3 1 🚧 Druck
🚧 C.2α 1 🚧 Druck
🚧 H.3 Vermischte Gedichte, Erst … Reinschrift
🚧 H.19a Brief oder Beilage zu Bri … Reinschrift
🚧 H.20 Gedichtsammlung (Sammelha … Gedichtsammlung (Sammelhandschrift)

Kontexte

Relation Bezugsentität Quelle
verfasst von Johann Wolfgang Goethe H.19, H.5a, H.k, H.3, H.19a, H.20 , A 1, S 8, B.a 1, C.1 1, B 1, A.β 1, C3 1, C.2α 1
hat Bezug zu Kräuter, Keilschen H.3
datiert auf 15. Juni 1775 (?) Brüning/Henke 2025
datiert auf Juni 1775 MA 3.2, 438
überliefert in 6 Handschriften H.19, H.5a, H.k, H.3, H.19a, H.20
überliefert in 8 Drucken A 1, S 8, B.a 1, C.1 1, B 1, A.β 1, C3 1, C.2α 1
Teil von Gedichtsammlung von 1815 H.5a
Teil von Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit H.k
Teil von Vermischte Gedichte, Erste Sammlung H.3
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung An Lottchen H.5a
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung Willkommen und Abschied A 1, B.a 1, C.1 1, B 1, A.β 1, C3 1, C.2α 1
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung Lili's Park S 8, H.3
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung An eine auswärtige Freundin. Mit einem Bilde des Fräulein Susanne Catharina von Klettenberg. 1774 H.20
Nächster Nachbar in der Überlieferung Vom Berge H.19, H.5a, S 8, H.3, H.19a
Nächster Nachbar in der Überlieferung Prometheus A 1, A.β 1
Nächster Nachbar in der Überlieferung Wandrers Nachtlied B.a 1, C.1 1, B 1, C3 1, C.2α 1
Nächster Nachbar in der Überlieferung An den Mond H.20