Auf dem See

»Und frische Nahrung …«

Informationen zum Text

Art des Textes
Gedicht
Titel (normiert, vorläufig)
Auf dem See
Gedichtanfang (normiert, vorläufig)
»Und frische Nahrung …«
Quelle der vorläufigen Titeldaten
WA I 1, 78
Kennung in der Forschungsdatenbank so:fie
90316

Fassungen aus dem Bereich »Texte«

Auf dem See

Und frische Nahrung, neues Blut

Saug’ ich aus freyer Welt;

Wie ist Natur so hold und gut,

Die mich am Busen hält!

Die Welle wieget unsern Kahn

Im Rudertakt hinauf,

Und Berge, wolkig himmelan,

Begegnen unserm Lauf.

Aug’, mein Aug’, was sinkst du nieder?

Goldne Träume kommt ihr wieder?

Weg, du Traum! so Gold du bist;

Hier auch Lieb’ und Leben ist.

Auf der Welle blinken

Tausend schwebende Sterne,

Weiche Nebel trinken

Rings die thürmende Ferne;

Morgenwind umflügelt

Die beschattete Bucht,

Und im See bespiegelt

Sich die reifende Frucht.

Historisch überlieferte Fassungen

🚧
🚧
🚧
🚧
🚧
🚧
🚧
🚧
🚧
🚧
🚧
🚧
🚧

Handschriften und Drucke

Sigle Titel Überlieferungsform
🚧 🚧 🚧 🚧
🚧 🚧 🚧 🚧
🚧 🚧 🚧 🚧
🚧 🚧 🚧 🚧
🚧 🚧 🚧 🚧
🚧 🚧 🚧 🚧
🚧 🚧 🚧 🚧
🚧 🚧 🚧 🚧
🚧 🚧 🚧 🚧
🚧 🚧 🚧 🚧
🚧 🚧 🚧 🚧
🚧 🚧 🚧 🚧
🚧 🚧 🚧 🚧

Kontexte

Relation Bezugsentität Quelle
verfasst von Johann Wolfgang Goethe
datiert auf 15. Juni 1775 (?) Brüning/Henke 2025
datiert auf Juni 1775 MA 3.2, 438