Der König in Thule

»Es war ein König …«

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Gedicht
Titel (normiert, vorläufig)
Der König in Thule
Gedichtanfang (normiert, vorläufig)
»Es war ein König …«
Quelle der vorläufigen Titeldaten
WA I 1, 171
Kennung in der Forschungsdatenbank so:fie
90714
Kennung in der Gemeinsamen Normdatei
7681783-0

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Der König in Thule.

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Es war ein König in Thule
Gar treu bis an das Grab,
Dem sterbend seine Buhle
Einen goldnen Becher gab.
Es ging ihm nichts darüber,
Er leert' ihn jeden Schmaus;
Die Augen gingen ihm über,
So oft er trank daraus.
Und als er kam zu sterben,
Zählt' er seine Städt' im Reich,
Gönnt' er alles seinem Erben,
Den Becher nicht zugleich.
Er saß beym beim Königsmahle,
Die Ritter um ihn her,
Auf hohem Vätersaale,
Dort auf dem Schloß am Meer.
Dort stand der alte Becher,
Trank letzte Lebensgluth,
Und warf den heil'gen Becher
Hinunter in die Fluth.
Er sah ihn stürzem, trinken,
Und sinken tief ins Meer.
Die Augen thäten ihm sinken;
Trank nie einen Tropfen mehr.
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Der König in Thule.

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Es war ein König in Thule
Gar treu bis an das Grab,
Dem sterbend seine Buhle
Einen goldnen Becher gab.
Es ging ihm nichts darüber,
Er leert' ihn jeden Schmaus;
Die Augen gingen ihm über
So oft er trank daraus.
Und als er kam zu sterben,
Zählt' er seine Städt' im Reich,
Gönnt' alles seinem Erben,
Den Becher nicht zugleich.
Er saß beim Königsmahle,
Die Ritter um ihn her,
Auf hohem Vätersaale
Dort auf dem Schloß am Meer.
Dort stand der alte Zecher,
Trank letzte Lebensgluth,
Und warf den heil'gen Becher
Hinunter in die Fluth.
Er sah ihn stürzen, trinken,
Und sinken tief ins Meer.
Die Augen thäten ihm sinken;
Trank nie einen Tropfen mehr.

Der König in Thule.

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Es war ein König in Thule
Gar treu bis an das Grab,
Dem sterbend seine Buhle
Einen goldnen Becher gab.
Es ging ihm nichts darüber,
Er leert' ihn jeden Schmaus;
Die Augen gingen ihm über,
So oft er trank daraus.
Und als er kam zu sterben,
Zählt' er seine Städt' im Reich,
Gönnt' er alles seinem Erben,
Den Becher nicht zugleich.
Er saß beim Königsmahle,
Die Ritter um ihn her,
Auf hohem Vätersaale
Dort auf dem Schloß am Meer.
Dort stand der alte Zecher,
Trank letzte Lebensgluth,
Und warf den heil'gen Becher
Hinunter in die Fluth.
Er sah ihn stürzen, trinken,
Und sinken tief in's Meer.
Die Augen thäten ihm sinken;
Trank nue einen Tropfen mehr.
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Der König in Thule.

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Es war ein König in Thule
Gar treu bis an das Grab,
Dem sterbend seine Buhle
Einen goldnen Becher gab.
Es ging ihm nichts darüber,
Er leert' ihn jeden Schmaus;
Die Augen gingen ihm über,
So oft er trank daraus.
Und als er kam zu sterben,
Zählt' er seine Städt' im Reich,
Gönnt' alles seinem Erben,
Den Becher nicht zugleich.
Er saß beym Königsmahle,
Die Ritter um ihn her,
Auf hohem Vätersaale,
Dort auf dem Schloß am Meer.
Dort stand der alte Zecher,
Trank letzte Lebensgluth,
Und warf den heiligen Becher
Hinunter in die Fluth.
Er sah ihn stürzen, trinken
Und sinken tief ins Meer,
Die Augen thäten ihm sinken,
Trank nie einen Tropfen mehr.

Der König in Thule.

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Es war ein König in Thule
Gar treu bis an das Grab,
Dem sterbend seine Buhle
Einen goldnen Becher gab.
Es ging ihm nichts darüber,
Er leert ihn jeden Schmaus;
Die Augen gingen ihm über,
So oft er trank daraus.
Und als er kam zu sterben,
Zählt' er seine Städt' im Reich,
Gönnt' alles seinem Erben,
Den Becher nicht zugleich.
Er saß beim Königsmahle,
Die Ritter um ihn her,
Auf hohem Vätersaale,
Dort auf dem Schloß am Meer.
Dort stand der alte Zecher,
Trank letzte Lebensgluth,
Und warf dem heil'gen Becher
Hinunter in die Fluth.
Er sah ihn stürzen, trinken
Und sinken tief ins Meer.
Die Augen thäten ihm sinken,
Trank nie einen Tropfen mehr.

Der König in Thule.

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Es war ein König in Thule
Gar treu bis an das Grab,
Dem sterbend feine Buhle
Einen goldnen Becher gab.
Es ging ihm nichts darüber,
Er leert ihn jeden Schmaus;
Die Augen gingen ihm über,
So oft er trank daraus.
Und als er kam zu sterben,
Zählt' er seine Städt' im Reich,
Gönnt' alles seinem Erben,
Den Becher nicht zugleich.
Er saß beym Königsmahle,
Die Ritter um ihn her,
Auf hohem Vätersaale,
Dort auf dem Schloß am Meer.
Dort stand der alte Becher,
Trank letzte Lebensgluth,
Und warf den heil'gen Becher
Hinunter in die Fluth.
Er sah ihn stürzen, trinken
Und sinken tief ins Meer.
Die Augen thäten ihm sinken,
Trank nie einen Tropfen mehr.

Der König in Thule.

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Es war ein König in Thule
Gar treu bis an das Grab,
Dem sterbend seine Buhle
Einen goldnen Becher gab.
Es ging ihm nichts darüber,
Er leert' ihn jeden Schmaus;
Die Augen gingen ihm über,
So oft er trank daraus.
Und als er kam zu sterben,
Zählt' er seine Städt' im Reich,
Gönnt' alles seinem Erben,
Den Becher nicht zugleich.
Er saß bey'm Königsmahle,
Die Ritter um ihn her,
Auf hohem Vätersaale,
Dort auf dem Schloß am Meer.
Dort stand der alte Zecher,
Trank letzte Lebensgluth,
Und warf den heil'gen Becher
Hinunter in die Fluth.
Er sah ihn stürzen, trinken,
Und sinken tief in's Meer.
Die Augen thäten ihm sinken;
Trank nie einen Tropfen mehr.

Der König in Thule.

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Es war ein König in Thule
Gar treu bis an das Grab,
Dem sterbend seine Buhle
Einen goldnen Becher gab.
Es ging ihm nichts darüber,
Er leert' ihn jeden Schmaus;
Die Augen gingen ihm über,
So oft er trank daraus.
Und als er kam zu sterben,
Zählt' er seine Städt' im Reich,
Gönnt' Alles seinem Erben,
Den Becher nicht zugleich.
Er saß beim Königsmahle,
Die Ritter um ihn her,
Auf hohem Vätersaale,
Dort auf dem Schloß am Meer.
Dort stand der alte Becher,
Trank letzte Lebensgluth,
Und warf den heil'gen Becher
Hinunter in die Fluth.
Er sah ihn stürzen, trinken
Und sinken tief ins Meer.
Die Augen thäten ihm sinken;
Trank nie einen Tropfen mehr.

Der König in Tule.

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Es war ein König in Tule
Gar treu bis an das Grab,
Dem sterbend seine Buhle
Einen goldnen Becher gab.
Es ging ihm nichts darüber,
Er leert ihn jeden Schmaus;
Die Augen gignen ihm über,
So oft er trank daraus.
Und als er kam zu sterben
Zählt' er seine Städt' im Reich,
Gönnt' er alles seinem Erben,
Den Becher nicht zugleich.
Er saß beym Königsmahle,
Die Ritter um ihn her,
Auf hohem Vätersaale,
Dort auf dem Schloß am Meer.
Dort stand der alte Becher,
Trank lezte Lebensgluth,
Und warf den heil'gen Becher
Hinunter in die Fluth.
Er sah ihn stürzen, trinken
Und sinken tief ins Meer.
Die Augen thäten ihm finden,
Trank nie einen Tropfen mehr.
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Handschriften und Drucke

Sigle Titel Überlieferungsform
🚧 H.5a Gedichtsammlung von 1815, … revidiertes Druckexemplar
🚧 H.10:2 Sammlung von Gedichten un … Abschriften
🚧 H.47 Romanze, Abschrift Abschrift
🚧 C.1 1 🚧 Druck
🚧 C3 1 🚧 Druck
🚧 C.2α 1 🚧 Druck
🚧 1 H.5 Urfaust, Abschrift Abschrift
🚧 H.5:2 Balladen und Romanzen, Ab … Abschrift
🚧 A.β 1 🚧 Druck
🚧 A 1 🚧 Druck
🚧 B.a 1 🚧 Druck
🚧 B 1 Goethe’s Werke. Erster Ba … Druck
🚧 N 7 🚧 Druck
🚧 A 🚧 Druck

Kontexte

Relation Bezugsentität Quelle
verfasst von Johann Wolfgang Goethe H.5a, H.10:2, H.47, 1 H.5, H.5:2 , C.1 1, C3 1, C.2α 1, A.β 1, A 1, B.a 1, B 1, N 7, A
überliefert in 5 Handschriften H.5a, H.10:2, H.47, 1 H.5, H.5:2
überliefert in 9 Drucken C.1 1, C3 1, C.2α 1, A.β 1, A 1, B.a 1, B 1, N 7, A
Teil von Gedichtsammlung von 1815 H.5a
Teil von Balladen und Romanzen H.5:2
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung Der Fischer H.5a, H.5:2
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung Ein gleiches H.10:2
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung Erlkönig C.1 1, C3 1, C.2α 1, A.β 1, A 1, B.a 1, B 1, N 7
Nächster Nachbar in der Überlieferung Das Blümlein Wunderschön. Lied des gefangnen Grafen H.5a, H.5:2
Nächster Nachbar in der Überlieferung Jägers Abendlied H.10:2
Nächster Nachbar in der Überlieferung Froh empfind' ich mich nun C.1 1, C3 1, C.2α 1, A.β 1, A 1, B.a 1, B 1, N 7