Unschuld

»Schönste Tugend einer Seele …«

Informationen zum Text

Art des Textes
Gedicht
Titel (normiert, vorläufig)
Unschuld
Alternativer Titel (normiert, vorläufig)
An die Unschuld
Gedichtanfang (normiert, vorläufig)
»Schönste Tugend einer Seele …«
Quelle der vorläufigen Titeldaten
WA I 1,52
Kennung in der Forschungsdatenbank so:fie
93005

Historisch überlieferte Fassungen

🚧

An die Unschuld.

Synoptische Ansicht nicht verfügbar

Schönste Tugend einer Seele,
Reinster Quell der Zärtlichkeit!
Mehr als Byron, als Pamele
Ideal und Seltenheit.
Wenn ein andres Feuer brennet,
Flieht dein zärtlich schwaches Licht;
Dich fühlt nur wer dich nicht kennet,
Wer dich kennt der fühlt dich nicht.
Göttinn! In dem Paradiese
Lebtest du mit uns vereint;
Noch erscheinst du mancher Wiese,
Morgens, eh die Sonne scheint.
Nur der sanfte Dichter siehet
Dich im Nebelkleide zieh'n;
Phöbus kommt, der Nebel fliehet,
Und im Nebel bist du hin.

Handschriften und Drucke

Sigle Titel Überlieferungsform
🚧 H.5a Gedichtsammlung von 1815, … revidiertes Druckexemplar
🚧 Hagen-Nr. 29 🚧 Druck

Kontexte

Relation Bezugsentität Quelle
verfasst von Johann Wolfgang Goethe H.5a , Hagen-Nr. 29
überliefert in Handschrift H.5a
überliefert in Druck Hagen-Nr. 29
Teil von Gedichtsammlung von 1815 H.5a
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung Schadenfreude H.5a
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung Wechsel Hagen-Nr. 29
Nächster Nachbar in der Überlieferung Scheintod H.5a
Nächster Nachbar in der Überlieferung Der Misanthrop Hagen-Nr. 29