An Belinden

»Warum ziehst du mich …«

Informationen zum Text

Art des Textes
Gedicht
Titel (normiert, vorläufig)
An Belinden
Gedichtanfang (normiert, vorläufig)
»Warum ziehst du mich …«
Quelle der vorläufigen Titeldaten
WA I 1,71
Kennung in der Forschungsdatenbank so:fie
93022

Fassungen aus dem Bereich »Texte«

An Belinden

Warum ziehst du mich unwiderstehlich

Ach in jene Pracht?

War ich guter Junge nicht so selig

In der öden Nacht!

Heimlich in mein Zimmerchen verschlossen,

Lag im Mondenschein

Ganz von seinem Schauerlicht umflossen,

Und ich dämmert’ ein;

Träumte da von vollen goldnen Stunden

Ungemischter Lust,

Hatte schon dein liebes Bild empfunden

Tief in meiner Brust.

Bin ich’s noch, den du bey so viel Lichtern

An dem Spieltisch hältst,

Oft so unerträglichen Gesichtern

Gegen über stellst?

Reitzender ist mir des Frühlings Blüthe

Nun nicht auf der Flur;

Wo du, Engel, bist, ist Lieb’ und Güte,

Wo du bist, Natur.

Historisch überlieferte Fassungen

🚧
🚧
🚧
🚧
🚧
🚧
🚧
🚧
🚧

Handschriften und Drucke

Sigle Titel Überlieferungsform
🚧 🚧 🚧 🚧
🚧 🚧 🚧 🚧
🚧 🚧 🚧 🚧
🚧 🚧 🚧 🚧
🚧 🚧 🚧 🚧
🚧 🚧 🚧 🚧
🚧 🚧 🚧 🚧
🚧 🚧 🚧 🚧
🚧 🚧 🚧 🚧

Kontexte

Relation Bezugsentität Quelle
verfasst von Johann Wolfgang Goethe
datiert auf Januar bis Februar 1775 Brüning/Henke 2025