»Saget, Steine, mir an …«

Informationen zum Text

Art des Textes
Gedicht
Titel (normiert, vorläufig)
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Gedichtanfang (normiert, vorläufig)
»Saget, Steine, mir an …«
Quelle der vorläufigen Titeldaten
WA I 1,233
Kennung in der Forschungsdatenbank so:fie
93094
Kennung in der Gemeinsamen Normdatei
120977108X

Historisch überlieferte Fassungen

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I.

Synoptische Ansicht nicht verfügbar

Saget Steine mir an, o! sprecht, ihr hohen Palläste Paläste . !
Straßen redet ein Wort! Genius regst du dich nicht?
Ja, es ist alles beseelt in deinen heiligen Mauern,
Ewige Roma, nur mir schweiget noch alles so still.
O! wer flüstert mir zu, an welchem Fenster erblick' ich
Einst das holde Geschöpf, das mich versengend erquickt?
Ahnd' ich die Wege noch nicht? durch die ich ihmmer und immer,
zu ihr und von ihr zu gehn, opfer die köstliche Zeit.
Noch betracht' ich Kirch' und Pallast Palast Ruinen und Säulen
Wie ein bedächtiger Mann sich auf der schicklich die Reise beträgt benutzt .
Doch bald ist es vorbey, dann wird ein einziger Tempel,
Amors Tempel nur seyn, der den Gemeisten empfängt.
Eine Welt zuvor bist du, o Rom, doch ohne die Liebe
Wäre die Welt nicht die Welt, wäre denn Rom auch nicht Rom.

Handschriften und Drucke

Sigle Titel Überlieferungsform
🚧 H.5a Gedichtsammlung von 1815, … revidiertes Druckexemplar
🚧 H.5 Elegien. I, Abschrift Abschrift

Kontexte

Relation Bezugsentität Quelle
verfasst von Johann Wolfgang Goethe H.5a, H.5
überliefert in 2 Handschriften H.5a, H.5
Teil von Gedichtsammlung von 1815 H.5a
Teil von Elegien. I H.5
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung Wie wir einst so glücklich waren! H.5a
Nächster Nachbar in der Überlieferung Ehret wen ihr auch wollt! H.5a, H.5