Reisezehrung

»Entwöhnen sollt' ich mich …«

Informationen zum Text

Art des Textes
Gedicht
Titel (normiert, vorläufig)
Reisezehrung
Gedichtanfang (normiert, vorläufig)
»Entwöhnen sollt' ich mich …«
Quelle der vorläufigen Titeldaten
WA I 2,8
Kennung in der Forschungsdatenbank so:fie
93372

Alle Fassungen

🚧
🚧

VI.

Synoptische Ansicht nicht verfügbar

Entwöhnen sollt ich mich vom Glanz der Blicke!
Mein Leben sollten sie nicht mehr verschönen.
Was man Geschick nennt läßt sich nicht versöhnen,
Ich weis es wohl und trat bestürzt zurücke.
Nun wusst ich auch von keinem weitern Glücke,
Gleich fing ich an von diesen und von jenen
Nothwendgen Dingen sonst mich zu entwöhnen,
Nothwendig schien mir nichts als ihre Blicke.
Des Weines Glut, den Vielgenuß der Speisen
Bequemlichkeit und Schlaf und sonstge Gaben
Gesellschafft wies ich weg, daß wenig bliebe
So kann ich ruhig durch die Welt reisen
Was ich bedarf ist uberall zu haben,
Und unentbehrlichs bring ich mit - die Liebe.

Handschriften und Drucke

Sigle Titel Überlieferungsform
🚧 H.5b Gedichtsammlung von 1815, … revidiertes Druckexemplar
🚧 H.31 Album Juliane Zelters, Ab … Album
🚧 H.67b Reisezehrung, Reinschrift Reinschrift

Kontexte

Relation Bezugsentität Quelle
verfasst von Johann Wolfgang Goethe 🚧
hat Bezug zu Juliane Zelters H.31
überliefert in 3 Handschriften H.5b, H.31, H.67b
Teil von Gedichtsammlung von 1815 H.5b
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung Wachsthum H.5b
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung Kurz und gut H.31
Nächster Nachbar in der Überlieferung Abschied H.5b, H.31