Künstlers Abendlied

»Ach, daß die innre Schöpfungskraft …«

Informationen zum Text

Art des Textes
Gedicht
Titel (normiert, vorläufig)
Künstlers Abendlied
Gedichtanfang (normiert, vorläufig)
»Ach, daß die innre Schöpfungskraft …«
Quelle der vorläufigen Titeldaten
WA I 2,185
Kennung in der Forschungsdatenbank so:fie
93474
Kennung in der Gemeinsamen Normdatei
1208662546

Fassungen aus dem Bereich »Texte«

Künstlers Abendlied

Ach, daß die innre Schöpfungskraft

Durch meinen Sinn erschölle!

Daß eine Bildung voller Saft

Aus meinen Fingern quölle!

Ich zittre nur, ich stottre nur,

Und kann es doch nicht lassen;

Ich fühl’, ich kenne dich, Natur,

Und so muß ich dich fassen.

Bedenk’ ich dann, wie manches Jahr

Sich schon mein Sinn erschließet,

Wie er, wo dürre Haide war,

Nun Freudenquell genießet;

Wie sehn’ ich mich, Natur, nach dir,

Dich treu und lieb zu fühlen!

Ein lust’ger Springbrunn, wirst du mir

Aus tausend Röhren spielen.

Wirst alle meine Kräfte mir

In meinem Sinn erheitern,

Und dieses enge Daseyn mir

Zur Ewigkeit erweitern.

Historisch überlieferte Fassungen

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Handschriften und Drucke

Sigle Titel Überlieferungsform
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Kontexte

Relation Bezugsentität Quelle
verfasst von Johann Wolfgang Goethe
datiert auf 5. Dezember 1774 Brüning/Henke 2025
datiert auf Anfang Dezember 1774 MA 3.2, 443