»Kenne wohl der Männer Blicke …«

Informationen zum Text

Art des Textes
Gedicht
Titel (normiert, vorläufig)
🚧
Gedichtanfang (normiert, vorläufig)
»Kenne wohl der Männer Blicke …«
Quelle der vorläufigen Titeldaten
WA I 6,151
Kennung in der Forschungsdatenbank so:fie
96220

Historisch überlieferte Fassungen

Synoptische Ansicht nicht verfügbar

Kenne wohl der Männer Blicke,
Einer sagt: ich liebe, leide!
Ich begehre, ja verzweifle!
Und was sonst ist kennt ein Mädchen.
Alles das kann mir nicht helfen,
Alles das kann michs nicht rühren;
Aber Hatem! deine Blicke
Geben erst dem Tage Glanz.
Denn sie sagen: Die die gefaellt mir,
Wie mir sonst nichts mag gefallen.
Seh' ich Rosen, seh ich Lilien,
Aller Gärten Zier und Ehre,
So Cypressen, Myrten, Veilchen,
Aufgeregt zum Schmuck der Erde;
Und geschmückt ist sie ein Wunder,
Mit Erstaunen uns umfangend,
Uns erquickend, heilend, segnend,
Daß wir uns gesundet fühlen,
Wieder gern erkranken möchten.
Da erblicktest du Suleika
Und gesundetest erkrankend,
Und erkranketest gesundend,
Lächeltest und sahst herüber
Wie du nie der Welt geläche gelächlet.
Und Suleika fühlt des Blickes
Ew'ge Rede: Die die gefällt mir
Wie mir sonst nichts mag gefallen.
🚧

Handschriften und Drucke

Sigle Titel Überlieferungsform
🚧 25/W 14,2 West-östlicher Divan, Abs … Abschrift
🚧 R Kenne wohl der Männer Bli … Reinschrift

Kontexte

Relation Bezugsentität Quelle
verfasst von Johann Wolfgang Goethe 25/W 14,2, R
überliefert in 2 Handschriften 25/W 14,2, R
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung Hatem 25/W 14,2
Nächster Nachbar in der Überlieferung Gingo biloba 25/W 14,2