»Volk und Knecht und Überwinder …«

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Art des Textes
Gedicht
Titel (normiert, vorläufig)
🚧
Gedichtanfang (normiert, vorläufig)
»Volk und Knecht und Überwinder …«
Quelle der vorläufigen Titeldaten
WA I 6,162
Kennung in der Forschungsdatenbank so:fie
96229

Historisch überlieferte Fassungen

Suleika.

Synoptische Ansicht nicht verfügbar

Volk und Knecht und Ueberwinder
Sie gestehen zu jeder Zeit:
Höchstes Glück der Erdenkinder
Sey nur die Persönlichkeit.
Jedes Leben sey zu führen,
Wenn man sich nicht selbst vermißt;
Alles könne man verlieren,
Wenn man bliebe was man ist.
kann wohl seyn! so wird gemeynet gemeinet ;
Doch ich bin auf anderer Spur:
Alles Erdenglück vereinet
Find' ich in Suleika nur.
Wie sie sich an mich verschwendet,
Bin ich mir ein werthes Ich;
Hätte sie sich weg gewendet weggewendet ,
Augenblicks verlör ich mich.
Nun mit Hatem wär's zu Ende;
Doch schon hab' ich umgelost:
Ich verkörpre mich behende
In den Holden, den sie kost.
Wollte wo nicht gar ein Rabbi,
Das will mir so recht nicht ein,
Doch Ferdusi, Motanabbi,
Allenfalls der Kaiser seyn.

Handschriften und Drucke

Sigle Titel Überlieferungsform
🚧 25/W 14,2 West-östlicher Divan, Abs … Abschrift

Kontexte

Relation Bezugsentität Quelle
verfasst von Johann Wolfgang Goethe 25/W 14,2
überliefert in Handschrift 25/W 14,2
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung Lieb' um Liebe, Stund' um Stunde 25/W 14,2
Nächster Nachbar in der Überlieferung Wie des Goldschmieds Bazarlädchen 25/W 14,2