»Kaum daß ich dich wieder habe …«

Informationen zum Text

Art des Textes
Gedicht
Titel (normiert, vorläufig)
🚧
Gedichtanfang (normiert, vorläufig)
»Kaum daß ich dich wieder habe …«
Quelle der vorläufigen Titeldaten
WA I 6,178
Kennung in der Forschungsdatenbank so:fie
96243

Historisch überlieferte Fassungen

Suleika.

Synoptische Ansicht nicht verfügbar

Kaum, daß ich dich wieder habe
Dich mit Kuß und Liedern labe,
Bist du still in dich gekehret;
Was beengt? und drückt und störet?
Ach Suleika, soll ich's sagen?
Statt zu loben möcht' ich klagen!
Sangest sonst nur meine Lieder,
Immer neu und immer wieder.
Sollte wohl auch diese loben,
Doch sie sind nur eingeschoben;
Nicht von Hafis, nicht Nisami,
Nicht Saadi, nicht von Dschami.
kenn ich doch der Vater Väter Menge,
Sylb' um Sylbe, Klang um Klänge,
Im Gedächtniß unverloren;
Diese da sind neu geboren.
Gestern wurden sie gedichtet.
Sag! hast du dich neu verpflichtet?
Hauchest du , so froh-verwegen
Fremden Athem mir entgegen ! ,
Der dich eben so belebet,
Eben so in Liebe schwebet,
Lockend, ladend zum Vereine,
So harmonisch als der meine . ?
War Hatem lange doch entfernt . ,
Das Mädchen hatte was gelernt,
Von ihm war sie so schön gelobt,
Da hat die Trennung sich erprobt.
Wohl, daß sie dir nicht fremde scheinen;
Sie sind Suleika's, sind die deinen.

Handschriften und Drucke

Sigle Titel Überlieferungsform
🚧 25/W 14,2 West-östlicher Divan, Abs … Abschrift

Kontexte

Relation Bezugsentität Quelle
verfasst von Johann Wolfgang Goethe 25/W 14,2
überliefert in Handschrift 25/W 14,2
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung An des lust'gen Brunnens Rand 25/W 14,2
Nächster Nachbar in der Überlieferung Behramgur, sagt man, hat den Reim erfunden 25/W 14,2