»Behramgur, sagt man, hat den Reim erfunden …«

Informationen zum Text

Art des Textes
Gedicht
Titel (normiert, vorläufig)
🚧
Gedichtanfang (normiert, vorläufig)
»Behramgur, sagt man, hat den Reim erfunden …«
Quelle der vorläufigen Titeldaten
WA I 6,180
Kennung in der Forschungsdatenbank so:fie
96244

Historisch überlieferte Fassungen

Synoptische Ansicht nicht verfügbar

Behramgur, sagt man, hat den Reim erfunden,
Er sprach entzückt aus reiner Seele drang Drang ;
Dilara Dilaram schnell, die Freundin seiner Stunden,
Erwiederte Erwiderte mit gleichem Wort und Klang
Und so, Geliebte ! , warst du mir beschieden
Des Reims zu finden holden Lustgebrauch,
Daß auch Behramguo Behramgur ich, den Saßaniden,
Nicht mehr beneiden darf: mir ward es auch.
Hast mir dieß Buch geweckt, du hast's gegeben:
Denn was ich froh, aus vollem Herzen sprach,
Das klang zurück aus deinem holden Leben,
Wie Blick dem Blick, so Reim dem Reime nach.
Nun tön' es fort zu dir, auch aus der Ferne;
Das Wort erreicht, und schwände Ton und Schall.
Ist's nicht der Mantel noch gesäter Sterne?
Ist's nicht der Liebe hochverklärtes All?

Handschriften und Drucke

Sigle Titel Überlieferungsform
🚧 25/W 14,2 West-östlicher Divan, Abs … Abschrift

Kontexte

Relation Bezugsentität Quelle
verfasst von Johann Wolfgang Goethe 25/W 14,2
überliefert in Handschrift 25/W 14,2
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung Kaum daß ich dich wieder habe 25/W 14,2
Nächster Nachbar in der Überlieferung Deinem Blick mich zu bequemen 25/W 14,2