Philomele

»Dich hat Amor gewiß, o Sängerin …«

Informationen zum Text

Art des Textes
Gedicht
Titel (normiert, vorläufig)
Philomele
Gedichtanfang (normiert, vorläufig)
»Dich hat Amor gewiß, o Sängerin …«
Quelle der vorläufigen Titeldaten
WA I 2,128,1
Kennung in der Forschungsdatenbank so:fie
93436

Fassungen aus dem Bereich »Texte«

Philomele

Dich hat Amor gewiß, o Sängerinn, fütternd erzogen,

Kindisch reichte der Gott dir mit dem Pfeile die Kost:

Schlurfend saugtest du Gift in die unschuldige Kehle,

Denn mit der Liebe Gewalt trifft Philomele das Herz.

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Dich hat Amor gewiß, o Sängerin, fütternd erzogen
Kindisch reichte der Gott dir mit dem Pfeile die Kost,
Schlurpfend saugtest du Gift in die unschuldige Kehle
Und mit der Liebe Gewald trift Philomele das Herz.
Dich hat Amor gewiß o Sangerinn fütternd erzogen
Kindisch reichte der Gott dir mit dem Pfeile die Kost
damals saugtest du schlurpfend den Gifft in die liebliche Kehle.
denn wie Cypriens Sohn trifft Philomele das Herz
Dich hat Amor gewiß o Sängerinn fütternd erzogen,
Kindisch reichte der Gott dir mit dem Pfeile die Kost.
Schlurpfend saugtest du Gift in die unschuldige Kehle
Denn mit der Liebe Gewalt trifft Philomele das Herz.
Dich hat Amor gewiß, o Sängerinn, fütternd erzogen,
Kindisch reichte der Gott dir mit dem Pfeiledie Kost:
Schlurfend saugtest du Gift in die unschuldigeKehle,
Denn mit der Liebe Gewalt trifft Philomele das Herz.

Auf eine Bildsäule im Garten zu Weimar.

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Dich hat Amor gewiß, o Sängerin, fütternd erzogen,
Kindisch reichte der Gott Dir mit dem Pfeile die Kost,
Schlürfend sogest Du Gift in die unschuldige Kehle,
Und mit der Liebe Gewalt trift Philomele das Herz.
Dich hat Amor gewiß, o Sängerin, fütternd erzogen,
kindisch reichte der Gott Dir mit dem Pfeile die Kost,
schlürfend saugtest Du Gift in die unschuldige Kehle,
und mit der Liebe Gewalt trift Philomele das Herz.
Dich hat Amor gewiß, o Sängerinn fütternd erzogen,
Kindisch reichte der Gott dir mit dem Pfeile die Kost.
So, durchdrungen von Gift die harmlosathmende Kehle,
Trifft mit der Liebe Gewalt nun Philomele das Herz
Dich hat Amor gewiß o Sängerin fütternd erzogen,
Kindisch reichte der Gott dir mit dem Pfeile die Kost
Schlürfend saugtest du Gift in die unschuldige Kehle;
Denn wie der Liebe Gewalt trift Philomele das Herz.
Dich hat Amor gewiß o Sängerin fütternd erzogen
Kindisch reichte der Gott Dir mit dem Pfeile die Kost
Schul Schlürfend saugtest Du Gift in die unschuldige Kehle
und mit der Liebe Gewalt trifft Philomele das Herz.
Dich hat Amor gewiß, o Sängerinn, fütternd erzogen,
Kindisch reichte der Gott dir mit dem Pfeile die Kost:
Schlürfend saugtest du Gift in die unschuldige Kehle,
Denn mit der Liebe Gewalt trifft Philomele das Herz.

Handschriften und Drucke

Sigle Titel Überlieferungsform
🚧 H.5b Gedichtsammlung von 1815, … revidiertes Druckexemplar
🚧 H.10:2 Sammlung von Gedichten un … Abschriften
🚧 H.100a Philomele, … Reinschrift
🚧 H.101a Philomele, … Reinschrift
🚧 S 8 Goethe’s Schriften. Achte … Druck
🚧 Hagen-Nr. 573 🚧 Druck
🚧 Hagen-Nr. 574 🚧 Druck
🚧 H.101 Philomele, … Reinschrift
🚧 H.102 Philomele, … Abschrift
🚧 H.75 Gedichtsammlung, Abschrif … Abschrift
🚧 H.4 Vermischte Gedichte, … Reinschrift

Kontexte

Relation Bezugsentität Quelle
verfasst von Johann Wolfgang Goethe H.5b, H.10:2, H.100a, H.101a, H.101, H.102, H.75, H.4 , S 8, Hagen-Nr. 573, Hagen-Nr. 574
hat Bezug zu Charlotte von Stein H.100a
datiert auf Mai 1782 Brüning/Henke 2025
überliefert in 8 Handschriften H.5b, H.10:2, H.100a, H.101a, H.101, H.102, H.75, H.4
überliefert in 3 Drucken S 8, Hagen-Nr. 573, Hagen-Nr. 574
Teil von Gedichtsammlung von 1815 H.5b
Teil von An Knebels Schreibtisch H.102
Teil von Vermischte Gedichte, Zweyte Sammlung H.4
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung Ländliches Glück H.5b, S 8, H.4
Vorheriger Nachbar in der Überlieferung Einsamkeit H.10:2, H.75
Nächster Nachbar in der Überlieferung Geweihter Platz H.5b, S 8, H.4
Nächster Nachbar in der Überlieferung Erwählter Fels H.10:2, H.75
Nächster Nachbar in der Überlieferung An Knebels Schreibtisch H.102